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Deutsche Nachrichten
08/10/2008 - 22:54

Deutschland heute Editoweb, 08 Oktober 2008

CSU-Fraktion nominiert Seehofer - Landtag regelt Bürgerbegehren neu und schafft Stichwahlen ab -
SAP erlässt konzernweites Sparprogramm - Das grün fluoreszierende Protein - Intendant Märki bleibt auf der Bühne.



CSU-Fraktion nominiert Seehofer
Der designierte CSU-Vorsitzende Horst Seehofer ist jetzt auch offiziell Kandidat für das Amt des bayerischen Ministerpräsidenten. Allerdings gab es am Mittwoch bei seiner Nominierung in der CSU-Landtagsfraktion in München zehn Nein-Stimmen und sechs Enthaltungen. Erspart blieb der CSU jedoch ein neuer Personalstreit: Fraktionschef Georg Schmid, der vor allem wegen des umstrittenen Rauchverbots in die Kritik geraten war, wurde überraschend deutlich mit 80,9 Prozent wiedergewählt.

Landtag regelt Bürgerbegehren neu und schafft Stichwahlen ab
Der Thüringer Landtag hat am Mittwoch mit den Stimmen der CDU das «Gesetz zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements und zur verbesserten Teilhabe an kommunalen Entscheidungsprozessen» beschlossen. Das Gesetz senkt unter anderem die Quoren für Bürgerbegehren und -entscheide. Zudem werden die Stichwahlen für Bürgermeister und Landräte sowie die Fünf-Prozent-Klausel auf kommunaler Ebene abgeschafft.

SAP erlässt konzernweites Sparprogramm
Der Softwarekonzern SAP hat wegen der zugespitzten Finanzkrise ein unternehmensweites Sparprogramm erlassen. Unter anderem sollen unbesetzte Stellen wegfallen und Reisen ohne Kundenbezug gestrichen werden, wie die «Rhein-Neckar-Zeitung» (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf eine interne E-Mail berichtet. Das Unternehmen bestätigte das Schreiben, das am Mittwoch verschickt worden sei. Demnach gab es bereits am Dienstag eine Mitarbeiterversammlung.

Das grün fluoreszierende Protein
Das grün fluoreszierende Protein (GFP) bringt in der Natur die Pazifik-Qualle Aequorea victoria zum Leuchten. Wozu das Tier leuchtet, ist unklar: Ob diese und andere Leuchtquallen mit ihrem Blinken Beute anlocken oder im Gegensatz Feinde abschrecken wollen, konnten Forscher noch nicht klären.

Intendant Märki bleibt auf der Bühne
Die Provinzposse in Weimar ist nach sieben Tagen zu Ende. Die Bühne des Deutschen Nationaltheaters bleibt in der Hand des Schweizers Stephan Märki. Seine Gegner haben sich erneut die Zähne an ihm ausgebissen. «Ich bin zu einflussreich und zu politisch, deshalb wollen sie mich weghaben», sagt Märki und nennt damit zugleich die Gründe, warum der Versuch, seinen bis 2010 laufenden Vertrag nicht zu verlängern, kläglich gescheitert ist.

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M.G. / Source Web







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